Liebe Interessenten, Freunde und Liebende der Releasing – Arbeit,

„Korona“, was für ein schönes Wort an und für sich. Es bedeutet auch so viel wie den „Strahlenkranz“, der die Sonne z.B. bei einer vollkommenen Sonnenfinsternis umgibt. Was sich momentan, in sich scheinbar überschlagender, atemberaubender Geschwindigkeit, im kollektiven Bewusstsein verfinstert, sind vor allem die Qualitäten von Urvertrauen, Lebensmut, Lebensfreude und Liebe zum Leben der inneren Sonne in unserem Herzen.

Als übernehme und stehle eine große, anonyme „Corona Virus – Macht“ die moderne Autonomie unserer Egos und als bedrohe diese dunkle Macht die saturierten Gewohnheiten, Vorlieben und Abhängigkeiten unseres Egos von Mobilität, Wohlstandsmehrung und den bizarren Vergnügungen der Selbstoptimierung, ist die gute Laune erst mal weg, futsch, futschikato sogar, für die Katz und über alle Berge, Richtung Auenland wahrscheinlich: „Schatz, beim Lidl gibt es kein Toilettenpapier mehr, was machen wir denn jetzt bloß“

Nicht nur aus der Philosophie der Releasing – Arbeit von Dr. E. und R. Lindwall, („Releasing – Freisein durch Loslassen“, sheema.de) sondern vielleicht auch in der Schule, nämlich im Höhlengleichnis von Platon, haben wir möglicherweise schon einmal von Wirklichkeitsvorstellungen gehört, die davon handeln, dass die innere, seelische Erfahrungswelt des Menschen und die äußere materielle Welt eben nicht unabhängig und getrennt voneinander existieren. Kurz gesagt: Was der linearen, sequentiellen Wahrnehmung eines Materialisten als rätselhaftem „Zufall“ erscheint, erkennt der mystisch veranlagte Mensch mit Hilfe seiner intuitiven Wahrnehmung als eine kongruente (deckungsgleiche) und kohärente (zusammenhängende) Beziehung zwischen der inneren Bewusstseinslage eines Menschen und deren materiellen Ausdruck und Manifestation in der äußeren Welt der Form.

So gesehen wirft die „Corona – Krise“ geradezu ein Neon gleiches Flutlicht auf unsere kollektive unterbewußte, psychische und seelische Befindlichkeit, auf die wahre Lage der Nation und auf die Ängste, Süchte und Begierden, die sie umtreibt und die sie zu verlieren fürchtet. In diesem Licht tauchen dann – ganz besonders sogar für Materialisten spürbar – plötzlich wieder die Gedankenformen mittelalterlichen Zombies und dämonischen Emotionen der Ängste und der Panik vor Krankheit, Armut, Obdachlosigkeit, Epidemien, Tod und Chaos auf. Hilfe, Hilfe, Wissenschaft beeile Dich und rette mich schnell, damit ich die Schatten in mir nicht mehr sehen und fühlen muß. (Und wer sich mit Alten- und Pflegeheimen auskennt, der weiß: zum Ende hin, da kommen sie dann doch, trotz Wissenschaft und Medizin, wenn wir unseren Schatten nicht schon zuvor zu Lebzeiten begegnet sind.)

Releasing ist per Definition ein Verfahren zum Loslassen nicht erlöster seelischer Konflikte und Erinnerungen auf der philosophischen und therapeutischen Grundlage von einer Haltung von bedingungslosem Mitgefühl und Liebe. Das Akzeptieren und Loslassen nicht erlöster seelischer Konflikte und Erinnerungen und der mit ihnen verknüpften Gedanken, Gefühle und Gewohnheiten führt zu emotionaler Neutralität, Gelassenheit und zu psychischer Integration. In Zeiten wie diesen können wir gar nicht genug Gelassenheit und Gottvertrauen entwickeln um anschwellende Angst- und Panikwellen zu neutralisieren.

Doch auch so genannte Gelassenheit kann eine Schattenseite verbergen: Gleichgültigkeit, ethische Bequemlichkeit, Fahrlässigkeit, Teilnahmslosigkeit und Verantwortungslosigkeit. „Spirituell“ angehauchte Menschen, die ernsthaft glauben man brauche z.B. durch positives Denken nicht zum Zahnarzt gehen, (alles schon erlebt ;-), sollten ihren Widerstand loslassen, einzusehen, dass sie spirituelle Denkmuster mißbrauchen, um Eigenverantwortlichkeit und unbequeme Verhaltensänderungen zu akzeptieren. (Siehe im Netz: „Spiritual Bypassing“)

Und materialistisch denkende Menschen sollten den Einfluß von einem ausgeglichenen Gefühlslebens, von Gelassenheit, Lebensfreude und Urvertrauen auf die Gesundheit schon zu Lebzeiten nicht unterschätzen. Was wir brauchen ist beides: eine reflektierte Gelassenheit und zugleich selbstverantwortliches Handeln.

Was wir tun können, steht jeden Tag in der lokalen und nationalen Presse und spricht sich langsam herum, ich vermute viele von Euch sagen es jetzt schon geistig auswendig mit mir im Chor: Hände waschen, körperlichen Abstand halten, Menschenmengen meiden und ganz wichtig: Nur in die Armbeuge niesen, zumindest wenn das Schultergelenk noch funktioniert und man mit der Nase tief genug bis zur Armbeuge kommt… 😉 und ansonsten auch die Websites von Gesundheitsämtern, Behörden und Hausarzt checken, ist doch klar! Was noch? Jetzt sag´mal was Du wirklich denkst, Markus!

  1. Was wir tun können, ist unsere Aufmerksamkeit zu kontrollieren und nicht in Kontakt mit den großen kollektiven „Gedankenformen und Feldern der Angst“ zu gehen. Unsere Energie folgt unserer Aufmerksamkeit. Statt uns durch Fernsehen, Internet, Handys und andere Medien laufend mit „Gedankenformen und Feldern der Angst“ zu verbinden, können wir die Situation bewusst nutzen, um unsere Aufmerksamkeit immer wieder neu zu uns selbst, zurück ins Herz zu holen und uns mit der Liebe zu allem Lebendigen zu verbinden. Die göttliche, die bedingungslose Liebe zu allem Lebendigen wohnt in uns als der göttliche Funke unseres wahren Selbst. Die „Corona – Krise“ ist eine deutliche Einladung des Universums bewußt zu wählen, mit welchen Kräften und Menschen wir uns täglich verbinden und wonach wir unser Leben ausrichten wollen. Im sozialen Kontext nennt man bedingungsloses Mitgefühl dann auch gerne mal etwas pragmatischer „Solidarität“. Wir müssen uns nicht nur alle gegenseitig aushalten und uns helfen, – wir können das auch! Ist doch schön, wenn wir plötzlich alle mal hilfsbedürftig sind und uns als Gesellschaft wieder etwas näher kommen.
  2. Was wir in solchen Krisen tun können, ist immer auch anderen Menschen in jeder benötigten Weise zu helfen. Wenn wir anderen helfen, befreien wir uns selbst aus der Opfer – Perspektive und aktivieren durch bedingungsloses Mitgefühl und Liebe die Kräfte von Herz und Selbst.
  3. Was Du loslassen kannst: Schau Dir auf YouTube nochmal das jüngste Interview von Daniel Melle mit mir an: „Die Praxis des Releasing und das Gesetz der Resonanz“ Und dann fang an: „Ich lasse los allen Widerstand gegen die dunkle Wolke der Gefühle, die in mir durch Corona ausgelöst wird.“ Ich lasse los allen Widerstand gegen die dunkle Wolke kollektiver Gefühle, die über dem Land liegt.“ Ich wähle bedingungsloses Mitgefühl und Liebe als meinen Kompass der Orientierung und erlaube meine Widerständen und Gefühlen sich aufzulösen.

Treffen sich zwei Erleuchtete.
Sagt der Eine: „Ich fühle mich heute so leer.“
Sagt der Andere:
„Das geht vorbei.“

So ist es mit Corona auch 😉 Mit Liebe, Euer Markus Langholf
Foto: Emanuel Keller/pixelio.de

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